Ambrosianer Bier

Hintergrund

China ist weltweit der größte Produzent von Bier. Warum sollte man Bier in Deutschland abfüllen und nach China verschiffen lassen?
China ist groß und heimische Markt für Bier hat noch Potenzial. Die deutschen Biere erfreuen sich weltweit einen großen Beliebtheit und Chinesen sind hungrig nach neuen Produkten und Marken.
Außerdem wurde das Angebot für Bier auf dem chinesischen Markt durch Aufkäufe in den letzten Jahren so einfältig, dass die Genießer in den Großstädten dem Trend aus Amerika folgen und sich mehr und mehr dem Craft Beer zuwenden. Genügend Gründe für Frau Wang aus Leipzig Bier nach China zu exportieren.

„Chinesen lieben das deutsche Reinheitsgebot“

Von Null auf 5,2% vol.

Für den chinesischen Markt sollte eine Biermarke entwickelt werden, die deutsche Brautradition in sich trägt und bei der man »Typisch deutsch!« nicht nur schmecken sondern auch sehen kann.
Eine Sammlung geeigneter Namen wurde im Markenregister auf einen möglichen Verstoß gegen das Markenrecht geprüft.

Marktforschung in China

Die Entwürfe wurden durch den chinesischen Vertriebspartner getestet. Dieser bevorzugte mit Hipness und das anfängliche Briefing wurde für ein Craft beer umgeschrieben.

Produzenten-Seele gepaart mit Konsumenten-Look

Reduktion, mehr Fläche und lautere Farben konnten den Vertriebspartner überzeugen. Die Marke ist nun ein echter Zwitter. Die 10.000 Flaschen längst geleert. Es folgen zu dem Weißbier noch Kirsch-, Scholokaden- und Orangenbier.

Projektfakten


Kunde: Jiayao Wang, Leipzig

Aufgabe: Markenentwicklung eines deutschen Biers für den chinesischen Markt mit Naming, Claimentwicklung und Etikettenentwurf, Packaging 

Zeitraum: Juni 2016–Juni 2017
Mitarbeit: Jessica Chau, Melissa Ristau, Jakob Gleisberg, Hendrik Möller